1. Tag:
Ankunft in Sibiu/Hermannstadt. Vorauss. 16:30 Uhr Gruppen-Transfer Flughafen - Zentrum (bei anderer Ankunftszeit Taxifahrt ca. 15 Min.) Treffen mit der deutschsprachigen Reisebegleitung im Stadtzentrum. Gruppen-Transfer nach Rasinari (ca. 21.30 Uhr). Zimmerbezug für 5 Nächte in der Familienpension. Abendessen mit Einführung in das Thema unserer Tour.
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2. Tag:
Nach der Erkundung des urigen Hirtendorfes Rasinari (orthodoxe, aussenbemalte Kirche und Bischofssitz) fahren wir nach Budenbach (Sibiel). Anschliessend erwandern wir die Berghöhen von Fantanele. (ca. 4 - 5 Std.) Nach einer Pause bei einer Almhütte geht es zurück nach Sibiel, wo wir das Ikonenmuseum besichtigen und uns ein deftiges Abendessen mit rumänischen Spezialitäten erwartet. Ein Glas Tuica darf dazu selbstverständlich nicht fehlen.
F/M/A
3. Tag: Ganztägige Wanderung: von Rasinari, das seinen Namen von den Harzsammlern (Harz = Rasina) hat, geht's hoch zum Rosengarten auf ca. 1.100 Meter Seehöhe. Über das Silberbach-Tal erreichen wir den "Halben Stein" mit Fossilien aus der Kalksteinzeit bei Michelsberg (Cisnadioara). Wir besichtigen die romanische Basilika dieses typisch siebenbürgisch-sächsischen Dorfes. Mit dem Pferdewagen fahren wir zurück nach Rasinari.
F/M/A
4. Tag:
Früh morgens fahren wir mit dem Linienbus nach Paltinis (Hohe Rinne), dem höchsten Kurort Rumäniens (1.400 m), dem Ausgangspunkt für eine ca. 6stündige Wanderung im Cindrel-Gebirge. Unser Weg führt uns von Paltinis über Oncesti und Tomnaticu zurück nach Rasinari.
F/M/A
5. Tag:
Mit regionalen Verkehrsmitteln fahren wir ins nahe gelegene Sibiu. Bei einem geführten Altstadtrundgang lernen wir die Sehenswürdigkeiten der Europäischen Kulturhauptstadt 2007 kennen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung: Bummeln in Sibiu, Besichtigung des Dorfmuseums, Baden in den Salzseen von Ocna Sibiului oder bei Schlechtwetter Besuch des Volksbades. Abendessen und Übernachtung in Rasinari.
F/M/A
6. Tag:
Heute verlassen wir die Region Sibiu und wenden uns den höchsten Bergen der Südkarpaten zu: dem Fogarascher Gebirgsmassiv. Fahrt zum Bulea Gletschersee (2.033 m). Herrliche Ausblicke und eine etwa 2 - 3stündige Wanderung erwarten uns. Nach der Picknick-Pause beim Bulea-Wasserfall Weiterfahrt über Trappold (Besichtigung Kirchenburg) nach Schäßburg (Sighisoara). In der sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadt besichtigen wir den 64 Meter hohen Stundturm mit Museum, spazieren vorbei am Vlad-Dracul-Haus und über die historische Schülertreppe zur Bergkirche. Dahinter erstreckt sich unter alten Bäumen der Bergfriedhof, der wohl schönste Siebenbürgens. Abendessen und Zimmerbezug für 2 Nächte in der Burgpension von Birthälm (Biertan).
F/M/A
7. Tag:
Zunächst erkunden wir die imposante Kirchenburg von Birthälm mit ihren drei Wehrmauern (UNESCO Weltkulturerbe). Anschließend Wanderung durch die hügelige Landschaft zwischen siebenbürgisch-sächsischen Dörfern (ca. 5 - 6 Std.). Unterwegs Picknick und Besichtigung einiger Kirchenburgen. Abens Spezialitäten vom Grill im Burghof.
F/M/A
8. Tag:
Fahrt über Medias (Mediasch) zurück nach Hermannstadt. Ankunft in Sibiu/Hermannstadt ca. 13:00 Uhr. Am späten Nachmittag fahren wir über Alba Iulia durch das Ampoi Tal zum Dorf Bucium Poieni (ca. 1.200 m Höhe) im Apuseni Gebirge. Einführung und Details für den Ablauf der nächsten Tage während des Abendessens. Zimmerbezug für 7 Nächte im stilvollen Gästehaus.
F/A
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9. Tag:
Zunächst wollen wir das Dorf Bucium und die Umgebung erkunden. Die Gemeinde besteht aus 6 Streudörfern, deren Bewohner wie seit Jahrhunderten überwiegend vom Goldbergbau und der Landwirtschaft leben. Wir lernen ihre Traditionen kennen (Käse, Hirten, Goldsuche), erfahren mehr über die lange Geschichte der Region (Goldabbau schon seit über 4.000 Jahren) und das heutige - entbehrungsreiche - Leben. Wanderung zum Naturdenkmal "Poiana Narciselor" im Negrileasa Tal, ein Hang wo im Frühjahr wilde Narzissen in großer Zahl blühen und man häufig die Wanderschäfer mit ihren Schafherden antrifft (Transhumanz).
F/M/A
10. Tag:
Bei einer Tageswanderung (ca. 6 Std. / keine großen Höhen-Unterschiede) wollen wir das Naturdenkmal "Detunata" erkunden. Nach dem Picknick-Mittagessen erreichen wir die Basaltsäulen von Detunata, ein in Europa einzigartiges geologisches Phänomen mit reicher Tierwelt. Rückwanderung bis im Dorf, Besuch bei einem Holzschnitzer. Im Pferdewagen legen wir das letzte Stück Weg zurück. Abendessen bei einer Almhütte mit einer Familie aus dem Dorf.
F/M/A
11. Tag:
Besichtigung typischer Dörfer im Motzenland im Mogos Gebiet: Poienile Mogos, Mamaligani, Bocesti, Valea Barnii (traditionelle Bauweise mit Stroh gedeckten Dächern). Teilweise Rückfahrt mit lokalen Verkehrsmitteln. Abendessen in der Pension (mittelschwere Wanderung, ca. 7 - 8 Std.).
F/M/A
12. Tag:
Am Vormittag unternehmen wir eine Wanderung zu den römischen Minen und Grabstätten im abseits gelegenen Valea Groza, ein wichtiger Standort für archäologische Funde. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Abendessen in der Pension.
F/M/A
13. Tag:
Mit dem Kleinbus fahren wir nach Rosia Montana (Alburnus Maior), eine der ältesten Ortschaften Rumäniens, wo schon die Daker und Römer nach Gold gegraben haben. Besichtigung des Dorfes mit seinem multikulturellen Erbe (Kirchen von 9 verschiedenen Religionen) und archäologischen Funden aus der Römerzeit. Projektvorstellung "SOS Rosia Montana". Besichtigung des Goldgräber-Museums und der römischen Galerien auf der sogenannten Goldroute. Abends Rückfahrt nach Bucium (ca. 5 - 6 std. Wanderung im/um das Dorf).
F/M/A
14. Tag:
Fahrt nach Garda, Ausgangspunkt für die heutige Wanderung (ca. 6 - 7 Std., mittelschwierig, Höhen-Unterschiede bis zu 800 m): Wir besichtigen die Scarisoara Eishöhle. Dieses Naturdenkmal stellt die größte Eishöhle Rumäniens und die zweitgrößte Europas dar. 75.000 Kubikmeter Eis mit einer Dicke von bis zu 20 Metern ruhen in der 105 Meter tiefen und 700 Meter langen Höhle hier seit ca. 4.000 Jahren. Wir wandern durch die imposante Ordancusei Klamm mit bis zu 150 Meter hohen Felswänden in denen sich über 50 Höhlen befinden. Die Wichtigste in diesem Höhlensystem ist die Porta Lui Loanele. Sie wurde vom lokalen Speläologenverein zum einzigen Höhlenmuseum Rumäniens ausgestaltet. Rückfahrt nach Bucium.
F/M/A
15. Tag:
Nach dem Frühstück Transfer nach Sibiu (ca. 11:00 Uhr). Abschied nehmen, Ende der Reisebegleitung ca. 14:00 Uhr. Je nach Rückreisezeitpunkt Zeit zur freien Verfügung in der Stadt. Zahlreiche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.
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Bei den Terminen 05.07., 19.07., 02.08., 16.08. umgekehrte Reihenfolge: 1. Wo Westkarpaten, 2. Wo Südkarpaten |
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